Ausschreibung 2022

Journalismuspreis der IG Metall Baden-Württemberg

IG Metall schreibt Willi-Bleicher-Preis 2022 aus.

Arbeitswelt wird immer vielfältiger und anspruchsvoller.

Der Willi-Bleicher-Preis für herausragende Berichterstattung aus der Arbeitswelt geht in die nächste Runde. 2022 schreibt die IG Metall Baden-Württemberg den Journalistenpreis zum 11. Mal aus, prämiert werden wie in den Vorjahren Print/Online-, TV- und Hörfunkbeiträge, die sich hintergründig und kritisch mit Entwicklungen der Arbeitswelt in allen Branchen auseinandersetzen.

Bezirksleiter Roman Zitzelsberger:

Die Arbeitswelt wird immer vielfältiger und anspruchsvoller. Weltweite Entwicklungen treffen die Beschäftigten täglich in ihrem beruflichen Alltag – ob nach wie vor durch Corona und die Folgen oder durch globale Versorgungsengpässe und Transformationsprozesse. Den Medien gehen die Arbeitsmarktthemen nicht aus. Und wir brauchen Journalistinnen und Journalisten, die diese und weitere Veränderungen in der Arbeitswelt beleuchten, darüber informieren und kritisch hinterfragen.

Bild: Roman ZitzelsbergerRoman Zitzelsberger

Zulassungsbedingungen und Einsendeschluss

Sämtliche Beiträge sollten Bezug zum deutschen Arbeitsmarkt nehmen und zwischen dem 1. Juni 2021 und dem 31. Mai 2022 in deutscher Sprache gesendet oder veröffentlicht werden/worden sein.

Pro Bewerber*in sind zwei Beiträge zugelassen.

Einsendeschluss ist der 31. Mai 2022.

Kategorien und Preisgeld

Der Willi-Bleicher-Preis 2022 wird in den drei Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Print/Online vergeben.

Das Preisgeld beträgt jeweils 3.000 Euro. Ein mit ebenfalls 3.000 Euro dotierter Nachwuchspreis für Bewerber*innen bis 30 Jahre wird zusätzlich verliehen.

Jury

Die Auswahl der Preisträger*innen erfolgt durch eine unabhängige Jury aus Prof. Dr. Frank Brettschneider vom Institut für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim, Ann-Kathrin Eckardt, Chefin vom Dienst im Ressort Gesellschaft und Wochenende bei der „Süddeutschen Zeitung“, Barbara Roth, Ressortleiterin Länder beim Deutschlandfunk, und dem Schriftsteller Wolfgang Schorlau.

Namensgeber

Benannt ist der Preis nach dem 1981 verstorbenen ehemaligen IG Metall-Bezirksleiter Willi Bleicher. Als Bezirksleiter in Baden-Württemberg (1959 bis 1972) ebenso wie in seiner Haft unter den Nazis im KZ Buchenwald trat er stets für soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit ein.

Durch die Rettung des dreijährigen Stefan Jerzy Zweig, des „Kindes von Buchenwald“, wurde Bleicher über Deutschland hinaus bekannt.

Teilnehmerformular 2022

Teilnehmerformular für die Ausschreibung 2022 (PDF-Format)

Alle Unterlagen können elektronisch eingereicht werden. Wegen Dateigröße bitte die Hinweise auf dem Teilnahmeformular beachten.