Ausschreibung 2020

Journalismuspreis der IG Metall Baden-Württemberg

Die IG Metall in Baden-Württemberg schreibt den Willi-Bleicher-Preis für herausragende Berichterstattung aus der Arbeitswelt 2020 erneut aus.

Prämiert werden Print/Online-, TV- und Hörfunkbeiträge, die sich hintergründig und kritisch mit Trends der hiesigen Arbeitswelt und den Folgen für die Beschäftigten auseinandersetzen.

Zulassungsbedingungen und Einsendeschluss

Der Preis richtet sich an Journalistinnen und Journalisten in Deutschland, sämtliche Beiträge sollten Bezug zum deutschen Arbeitsmarkt (alle Branchen) nehmen und zwischen dem 1. Juni 2019 und dem 31. Mai 2020 in deutscher Sprache gesendet oder veröffentlicht werden/worden sein. Pro Bewerber sind zwei Beiträge zugelassen.

Einsendeschluss ist der 31. Mai 2020 (Poststempel).

Kategorien und Preisgeld

Der Willi-Bleicher-Preis 2020 wird in den drei Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Print/Online vergeben.

Das Preisgeld beträgt jeweils 3000 Euro. Ein mit 2000 Euro dotierter Nachwuchspreis für Bewerber bis 30 Jahren wird zusätzlich verliehen.

Jury

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Jury aus Prof. Dr. Frank Brettschneider vom Institut für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim, Ann-Kathrin Eckardt, Chefin vom Dienst, Ressort Gesellschaft und Wochenende bei der „Süddeutschen Zeitung“, Barbara Roth, Chefin vom Dienst Kultur/Politik beim Deutschlandfunk und dem Schriftsteller Wolfgang Schorlau.

Namensgeber

Benannt ist der Preis nach dem 1981 verstorbenen ehemaligen IG Metall-Bezirksleiter Willi Bleicher.

Als Bezirksleiter in Baden-Württemberg (1959 bis 1972) ebenso wie in seiner Haft unter den Nazis im KZ Buchenwald trat er stets für soziale Gerechtigkeit und Menschlichkeit ein. Durch die Rettung des dreijährigen Stefan Jerzy Zweig, des „Kindes von Buchenwald“, wurde Bleicher über Deutschland hinaus bekannt.

Teilnehmerformular 2020

Teilnehmerformular für die Ausschreibung 2020 (PDF-Format)